Bregenzer Festspiele: Blick hinter Carmens Karten

 

Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der neuen Produktion auf der Bregenzer Seebühne – diese Einladung nahmen 16 Mitglieder des Netzwerk K am 11. Mai sehr gerne an.

 

Von der Carmen-Szenerie der englischen Star-Bühnenbildnerin Es Devlin hatte man schon viel gehört. Jetzt konnten wir ihr sprichwörtlich in die Karten schauen und sogar dahinter. Ausstattungsleiterin Susanna Boehm führte die Gruppe über die Hinterbühne, beschrieb den abenteuerlichen Aufbau der Carmen-Hände, den Umgang mit Handwerkern im Zeitdruck, beschrieb Lackschichten auf Lautsprechern in riesigen Spielkarten und die Arbeit mit Bühnenstars mit Höhenangst, Neopren-Anzügen und Sturm-Notprogrammen.

 

Intendantin Elisabeth Sobotka strahlte zur Begrüßung: Frisch von einer PR-Tour durch ganz Deutschland zurück, ließ sie sich von Axel Renner interviewen, Pressesprecher der Bregenzer Festspiele und Mitglied im Netzwerk K. Zum Start ihrer dritten Spielzeit schwärmte sie von den Möglichkeiten der Festspiele mit all ihren Produktionen und Möglichkeiten, sprach offen vom Umgang mit Sponsoren und einem 20 Millionen-Etat, über Regen-Ausfälle und ein sehr breit aufgestelltes Publikum: „Hier in Bregenz wollen wir alle faszinieren: Vom Opern-Afficionado bis zu jenen, die zum ersten Mal in ihrem Leben eine Oper sehen.“ Axel Renner, seit 22 Jahren bei den Bregenzer Festspielen, gab Einblicke in die PR-Arbeit für solch ein komplexes Kulturunternehmen – vom Umgang mit der Lokal- und Fachpresse bis zu Verhandlungen für die James Bond-Filmaufnahmen im Jahr 2008.

 

Es war ein faszinierender Abend für die Mitglieder des Netzwerk K. Nicht nur, weil die Bregenzer Festspiele auch diesen Pressetermine gewohnt „an-inszeniert“ spannend gestalteten: Auch das Catering hat neue Maßstäbe gesetzt. Dafür gab’s viel Applaus und von Netzwerk K-Vorstand Wolfgang Köhle Zeppelin-Pralinen für alle Gastgeber.

 

Text & Fotos: Thomas Kapitel