Der Chef von Ravensburger steht Rede und Antwort

Seit April ist Clemens Maier der Vorstandsvorsitzende der Ravensburger Gruppe. Am Montagabend begrüßte er 15 Mitglieder des Netzwerk K um seine Pläne für das Unternehmen und die Ravensburger Marken, aber auch sich selbst, vorzustellen. Dabei verriet Maier, dass er immer noch die Memory-Spiele aus seiner Kindheit habe. Nicht nur aus sentimentalen Gründen, sondern auch weil er schlecht Dinge wegwerfen könne, wie er schmunzelnd einräumte.

 

Zur Internationalisierung des Unternehmens äußerte er sich ebenso wie zur Notwendigkeit, für andere Märkte auch neue Produkte entwickeln zu müssen. Ein Spiel, welches in Deutschland gut funktioniere, so Maier, muss in Spanien oder den USA noch lange kein Verkaufsschlager sein.

 

Der neue Vorstandsvorsitzende des Familienunternehmens betonte, das auch in einer zunehmend digitalisierten Welt das klassische Brettspiel eine große Bedeutung hat. Geselligkeit, Gemeinschaftserlebnis und Haptik eines Spiels ließen sich nicht durch Apps ersetzen. Dennoch werde das Unternehmen seinen Kunden beide Spielewelten bieten, die analoge ebenso wie die digitale.

 

Die Netzwerk K-Mitglieder erhielten einen offenen und umfassenden Eindruck davon, wie Clemens Maier das Unternehmen zukunftsfähig halten will. Dazu gehöre auch, den Fachkräftebedarf für die Zukunft im Auge zu behalten, vor allem im Wettstreit mit Arbeitgebern aus attraktiven Metropolregionen. Der Chef von Ravensburger ließ keine Fragen unbeantwortet.

 

Text: Walter Nägele

Bild: Ravensburger AG