Aktuell

Neuigkeiten, Aktionen und Rückblick auf unsere Veranstaltungen.

Di

23

Okt

2018

Volles Haus im SWR-Studio Friedrichshafen

Die neue Studiochefin Rebecca Lüer hatte das Netzwerk K eingeladen und sorgte für einen Teilnehmerrekord: 33 Mitglieder kamen am 23. Oktober in die Karlstraße nach Friedrichshafen, um das SWR-Studio und seine neue Leiterin kennenzulernen.

 

Die Nachfolgerin von Ulrike Felder-Rhein leitet seit 3. September das Studio mit den angeschlossenen Korrespondenten-Büros in Konstanz, Ravensburg und Biberach. Netzwerk-K-Vorstandsmitglied und SWR-Redakteur Wolfgang Wanner hatte alles bestens vorbereitet. Schon bei der Gesprächsrunde wurde es eng um den großen Redaktionstisch; Rebecca Lüer erzählte aus ihren fünf Jahren als Hauptstadt-Korrespondentin, ihrer SWR4-Zeit in Stuttgart und wie sie es genieße, als gebürtige Friedrichshafenerin beruflich wieder in ihre alte Heimat zurückzukehren.

 

Weil Journalisten und Pressesprecher von Berufs wegen neugierig sind, wurde Rebecca Lüer entsprechend „gelöchert“, beantwortete sachlich und fröhlich alle Fragen – vom abgeschafften „Hafenkonzert“ bis zur neuen Offenheit gegenüber den Pressestellen der regionalen Großfirmen. Dann gings durchs Haus, durch die Redaktionsräume und Studios, wo die „Mantel-Beiträge“, die täglichen Regionalfenster und die Regionalnachrichten für SWR 4 produziert werden, und das kleine Fernsehstudio für die „Landesschau“-Beiträge im rückwärtigen Gebäude. Ein sehr interessanter und informativer Abend; beim Ausklang im „Al Porto“ nebenan gingen die Gespräche noch lange munter weiter.

 

Text und Fotos: Thomas Kapitel

Mo

07

Mai

2018

Hopfen, Malz und Markenstrategie

Das war weit mehr als ein Ausflug mit Brauereibesichtigung: Ein knappes Dutzend Mitglieder des Netzwerk Kommunikation folgte am 7. Mai der Einladung von Gottfried Härle, uns seinen Betrieb in Leutkirch zu zeigen. Mit 30 Mitarbeitern (davon 11 in der Brauerei) und 42.000 Hektolitern Getränkeausstoß im Jahr gehört Härle zu den kleineren Brauereien in Oberschwaben, konnte aber gegen den Trend seit dem Jahr 2000 den Umsatz um 20 Prozent steigern. Dank hoher Qualität, gutem Marketing und der kultigen alkoholfreien Brausud-Limonade „Seezüngle“. „Andere reden von Regionalität, wir setzen sie konsequent um“, erklärte Gottfried Härle sein Konzept.

 

Von den Rohstoffen von heimischen Höfen über Hackschnitzel-Heizung und Wärmerückgewinnung bis zum Umwelt-Ausgleich für die CO2-Bilanz im Fuhrpark. Die Führung ging durch Sudhaus und Lagerkeller (mit Zwickelbier-Probe), Füllerei und Lagerräume in den größtenteils 1897 erbauten Brauereigebäuden und endete in der Malztenne, Gottfried Härles Event-Raum, wo bei Bier-Spezialitäten und Schnittchen von der benachbarten Brauereiwirtschaft noch bis spät in den Abend geredet wurde. 

 

Natürlich auch über die Streitfrage, ob er sein Bier „bekömmlich“ nennen darf und wie es hier juristisch weitergeht. Gottfried Härle war ein herzlicher Gastgeber und hochinteressanter Gesprächspartner und wir bekamen sehr interessante Einblicke in ein Familienunternehmen, „wo guet goht“ (auf gut schwäbisch), weil es den angesagten Regio- und Öko-Markt mit qualitativ hochwertigen Produkten beliefert und weil es einen Chef hat, der das auch in vierter Generation konsequent umsetzt.

 

Fotos: Thomas Kapitel

Mo

13

Nov

2017

Der Chef von Ravensburger steht Rede und Antwort

Seit April ist Clemens Maier der Vorstandsvorsitzende der Ravensburger Gruppe. Am Montagabend begrüßte er 15 Mitglieder des Netzwerk K um seine Pläne für das Unternehmen und die Ravensburger Marken, aber auch sich selbst, vorzustellen. Dabei verriet Maier, dass er immer noch die Memory-Spiele aus seiner Kindheit habe. Nicht nur aus sentimentalen Gründen, sondern auch weil er schlecht Dinge wegwerfen könne, wie er schmunzelnd einräumte.

 

Zur Internationalisierung des Unternehmens äußerte er sich ebenso wie zur Notwendigkeit, für andere Märkte auch neue Produkte entwickeln zu müssen. Ein Spiel, welches in Deutschland gut funktioniere, so Maier, muss in Spanien oder den USA noch lange kein Verkaufsschlager sein.

 

Der neue Vorstandsvorsitzende des Familienunternehmens betonte, das auch in einer zunehmend digitalisierten Welt das klassische Brettspiel eine große Bedeutung hat. Geselligkeit, Gemeinschaftserlebnis und Haptik eines Spiels ließen sich nicht durch Apps ersetzen. Dennoch werde das Unternehmen seinen Kunden beide Spielewelten bieten, die analoge ebenso wie die digitale.

 

Die Netzwerk K-Mitglieder erhielten einen offenen und umfassenden Eindruck davon, wie Clemens Maier das Unternehmen zukunftsfähig halten will. Dazu gehöre auch, den Fachkräftebedarf für die Zukunft im Auge zu behalten, vor allem im Wettstreit mit Arbeitgebern aus attraktiven Metropolregionen. Der Chef von Ravensburger ließ keine Fragen unbeantwortet.

 

Text: Walter Nägele

Bild: Ravensburger AG

 

 

Do

11

Mai

2017

Bregenzer Festspiele: Blick hinter Carmens Karten

 

Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der neuen Produktion auf der Bregenzer Seebühne – diese Einladung nahmen 16 Mitglieder des Netzwerk K am 11. Mai sehr gerne an.

 

Von der Carmen-Szenerie der englischen Star-Bühnenbildnerin Es Devlin hatte man schon viel gehört. Jetzt konnten wir ihr sprichwörtlich in die Karten schauen und sogar dahinter. Ausstattungsleiterin Susanna Boehm führte die Gruppe über die Hinterbühne, beschrieb den abenteuerlichen Aufbau der Carmen-Hände, den Umgang mit Handwerkern im Zeitdruck, beschrieb Lackschichten auf Lautsprechern in riesigen Spielkarten und die Arbeit mit Bühnenstars mit Höhenangst, Neopren-Anzügen und Sturm-Notprogrammen.

 

Intendantin Elisabeth Sobotka strahlte zur Begrüßung: Frisch von einer PR-Tour durch ganz Deutschland zurück, ließ sie sich von Axel Renner interviewen, Pressesprecher der Bregenzer Festspiele und Mitglied im Netzwerk K. Zum Start ihrer dritten Spielzeit schwärmte sie von den Möglichkeiten der Festspiele mit all ihren Produktionen und Möglichkeiten, sprach offen vom Umgang mit Sponsoren und einem 20 Millionen-Etat, über Regen-Ausfälle und ein sehr breit aufgestelltes Publikum: „Hier in Bregenz wollen wir alle faszinieren: Vom Opern-Afficionado bis zu jenen, die zum ersten Mal in ihrem Leben eine Oper sehen.“ Axel Renner, seit 22 Jahren bei den Bregenzer Festspielen, gab Einblicke in die PR-Arbeit für solch ein komplexes Kulturunternehmen – vom Umgang mit der Lokal- und Fachpresse bis zu Verhandlungen für die James Bond-Filmaufnahmen im Jahr 2008.

 

Es war ein faszinierender Abend für die Mitglieder des Netzwerk K. Nicht nur, weil die Bregenzer Festspiele auch diesen Pressetermine gewohnt „an-inszeniert“ spannend gestalteten: Auch das Catering hat neue Maßstäbe gesetzt. Dafür gab’s viel Applaus und von Netzwerk K-Vorstand Wolfgang Köhle Zeppelin-Pralinen für alle Gastgeber.

 

Text & Fotos: Thomas Kapitel

Di

28

Mär

2017

RussMedia: Erfolgreich in Vorarlberg

 

Schauen, was die anderen machen: Rund 20 Mitglieder und Gäste des Netzwerk K waren am 28. März zu RussMedia nach Schwarzach in Vorarlberg eingeladen. Was macht die Vorarlberger Nachrichten so erfolgreich? Chefredakteur und Geschäftsführer Gerold Riedmann und VN-Redaktionsleiter Hans Günter Pellert zeigten uns eine sehr gut gemachte Regionalzeitung mit 50-prozentiger Haushaltsabdeckung, die sogar ein leichtes Auflagen-Plus schreibt – da könnt‘ man fast neidisch werden. Wir drängten uns ins Studio von Antenne Vorarlberg und ließen uns von Martin Veith während seiner Live-Show erklären, wie er die Sendung fährt und nebenher die Verkehrskameras im Blick hat. Und wir erlebten bei VOL.AT ein ausgefuchstes regionales Online-Medium, das Hand in Hand mit den Redaktionen von Print und Rundfunk arbeitet.

 

Solche Informationsbesuche, bei denen wir hinter die Kulissen von Medien und Firmen blicken, gehören zu den wichtigsten Angeboten im Netzwerk Kommunikation und werden von Mitgliedern vermittelt. Den Besuch bei RussMedia organisierte Netzwerk K-Mitglied Wolfgang Pendl von der Bregenzer Agentur Pzwei.

Foto: Thomas Kapitel

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Mi

20

Jul

2016

Zu Gast im ORF-Landesfunkhaus in Dornbirn/Vorarlberg

Markus Klement, Landesdirektor des ORF Vorarlberg (im Vordergrund), begrüßt die Mitglieder von Netzwerk K im Fersehstudio des Funkhauses Dornbirn
Markus Klement, Landesdirektor des ORF Vorarlberg (im Vordergrund), begrüßt die Mitglieder von Netzwerk K im Fersehstudio des Funkhauses Dornbirn

19 Uhr: „Vorarlberg heute“ geht auf Sendung, die Besuchergruppe von Netzwerk-K ist live dabei im Regieraum im ORF-Landesfunkhauses Vorarlberg in Dornbirn. Regionale Themen aus Vorarlberg und dem Bodenseeraum stehen täglich im Fokus des Magazins, das im österreichischen Bundesland auf eine starke Quote kommt (bis zu 70 Prozent). Darauf ist Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg, besonders stolz, dass sein Sender im „Ländle“ eine solch starke Resonanz findet. „Der ORF setzt hier am Bodensee sehr stark auf seine regionale Kompetenz und das soll auch in Zukunft so bleiben“, ist Klement überzeugt, dass dieses Konzept auch weiterhin eine feste Größe im medialen Angebot des österreichischen Bundeslands ist. Mit 150 Mitarbeitern ist der ORF V für ein Sendegebiet mit rund 380.000 Einwohnern zuständig.

 

Multimedial ist das große Thema: Seit vielen Jahren setzt der ORF V auf den Austausch zwischen Fernsehen, Hörfunk und Online. Die enge Verknüpfung aller relevanten Kanäle war den Verantwortlichen immer ein wichtiges Ziel. Schon deshalb sitzen die Programmmacher in einem gemeinsamen Newsroom und besprechen die aktuellen Themen über den Schreibtisch hinweg. Welche Kanäle, wie „bespielt“ werden, wird so schnell und unkompliziert im Team besprochen und entschieden. Die Mannschaften aus der Fernseh- und Hörfunk Redaktion setzen bei ihrer täglichen Arbeit auf kurze Wege, gemeinsam mit den Online-Kollegen. „Unser Team zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus“, erklärt Markus Klement.

 

Für die Besuchergruppe von Netzwerk-K ein spannender Einblick in die Arbeit eines Landessenders, der die digitale Herausforderung angenommen hat. „Wir wissen auch nicht, wie unsere Hörer und Zuschauer in zehn Jahren unterwegs sind, aber wir bereiten uns schon mal darauf vor“, sagt Klement.

 

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